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Inhalt 

© Dr. Albert Ritter - FBT  2001 
fbt.ritter@t-online.de 

Von FBT durchgeführte Forschungsprojekte (Auswahl):

 

 

 

Titel:

Erfolgreiche Veränderungen in der Gestaltung der Arbeit, Organisation und Führung in Handwerksbetrieben –  Handlungsoptionen und Forschungsbedarf

Ø   Inhalt:

Das Handwerk sieht sich gravierenden Veränderungstendenzen ausgesetzt. Diese frühzeitig zu erkennen und darauf proaktiv durch gestalterische Maßnahmen zu reagieren, stellt eine zentrale Herausforderung für Handwerksbetriebe dar. Viele Handwerksbetriebe sind dieser Aufgabenstellung insbesondere infolge ihrer spezifischen Struktur, den bisherigen Arbeits­gestaltungs-, Unternehmensorganisa­tions- und Führungskonzepten sowie fehlender Kenntnisse nur bedingt gewachsen. Hier setzt das vom bmb+f geförderte Forschungsvorhaben „iah“ an.

Ø   Ergebnisse:

Projektergebnisse

Leitfaden zur innovativen Arbeitsgestaltung (PDF-File 1,2 MB)

"Innovation in Arbeitsgestaltung und Dienstleistung" Forum auf der Internationalen Handwerksmesse, München, 15. März 2002

Vorstellung einiger Projektergebnisse auf dem 48. Kongress der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft vom 20. - 22. Februar 2002, Linz, Österreich

Ergebnisse der bmb+f-Veranstaltung "Erfolgreiche Veränderungen in der Arbeitsgestaltung und Unternehmensorganisation - Strategien und Lösungen", 19. und 20. November 2001, Bad Honnef

Erfolgreiches Praxisbeispiel (PDF-File 10,5 MB)

Bilanzierung (PDF-File 3 MB)

Ø   Auftraggeber:

Ø   Durchführung:

Ende 2000 bis Januar 2004

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Titel:

Arbeitsmedizinische Betreuung im Handwerk – Evaluation verschiedener Vorgehensweisen

Ø   Inhalt:

Die nach BGV A 7 (vormals VBG 123) geforderte betriebsärztliche Betreuung stellt bei kleinen handwerklichen Betrieben ein besonderes Problem dar. Derzeit werden für solche Unternehmen unterschiedliche Varianten zur betriebsärztlichen Betreuung angeboten und praktiziert. Gesicherte Erkenntnisse insbesondere zur Anwendung und Praktikabilität der unterschiedlichen Betreuungsmodelle liegen derzeit nicht vor. Viele Klein- und Kleinstbetriebe verfügen über keine oder nur sehr geringe Informationen über die möglichen Betreuungsmodelle. Verunsicherung ist die Folge. Hier besteht dringender Handlungsbedarf. Das von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) initiierte und geförderte Forschungsvorhaben soll die angebotenen und praktizierten Betreuungsmodelle analysieren, geeignete Betreuungsmodelle aufzeigen sowie erfolgreich praktizierte Konzepte (models of good practice) skizzieren.

Ø   Ergebnisse:

Schulte, A., Ritter, A. und Rentzsch, M.: Betriebsärztliche Betreuung von Handwerksbetrieben – Modelle und deren Bewertung; Schriftenreihe der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, in Druck

Ø   Auftraggeber:

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

Ø   Durchführung:

März 2000 bis März 2003

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Titel:

Qualitätsförderliche Führungs- und Organisationsstrukturen in mittelständischen Unternehmen

Ø   Inhalt:

Konzeption, Unterstützung und Evaluation qualitätsförderlicher Führungs- und Organisationsstrukturen (insbesondere Instrumente der Mitarbeiterbeteiligung) in einem Handwerksbetrieb sowie zwei mittelständischen High-Tech-Unternehmen

Ø   Ergebnisse:

Veröffentlichungen:
Kamiske, G.F., Ehrhart, K.J., Jacobi, H.-J., Pfeifer, T., Ritter, A. und Zink, K.J. (Hrsg.): Bausteine des innovativen Qualitätsmanagements - Erfolgreiche Praxis in deutschen Unternehmen, München 1997 sowie mehrere Beiträge in diesem Sammelband

Ø   Auftraggeber:

Feldstudie im Auftrag des BMFT / BMBF

Ø   Durchführung:

1993 – 1996

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Titel:

Entwicklung und Erprobung von Trainingsbausteinen für den ganzheitlichen RKW-/ DGQ-Lehrgang „Der TQM-Koordinator”

Ø   Inhalt:

Konzeption der Trainingsbausteine „Markt-/ Kundenorientierung“ und „Qualitätsberichterstattung“ inklusive Lernaufgaben, Erarbeitung von Teilnehmerunterlagen und Erprobung der Trainingsbausteine

Ø   Ergebnisse:

Lehrgangsmanual „Der TQM-Koordinator – Ein ganzheitlicher RKW-/ DGQ-Lehrgang für interne Experten und Berater“

Ø   Auftraggeber:

Rationalisierungs-Kuratorium der Deutschen Wirtschaft e.V.

Ø   Durchführung:

1993 – 1994

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Titel:

Qualitätsmanagement und Arbeits- und Gesundheitsschutz

Ø   Inhalt:

Die Aufgabenstellung sah einerseits eine Bestandsaufnahme und Bewertung laufender Aktivitäten exemplarisch ausgewählter Institutionen und Unternehmen zur Thematik „Arbeits- und Gesundheitsschutz und Qualitätsmanagement“ vor. Andererseits sollten mögliche Auswirkungen einer Integration des Arbeits- und Gesundheitsschutzes in bestehende Qualitätsmanagementkonzepte bzw. einer eigenständigen Norm für Arbeitsschutzmanagementsysteme auf den betrieblichen Arbeitsschutz sowie potentielle Einflüsse auf die staatliche Arbeitsschutzpolitik und -rechtsetzung – sofern erkennbar – abgeschätzt werden. In die Bestandsaufnahme wurden einbezogen: sieben Arbeitsministerien der Bundesländer, acht Berufsgenossenschaften, sechs Institute, die in die Normung eingebunden sind, drei internationale Institutionen, sechs Fachverbände, acht Wirtschaftsverbände, drei Gewerkschaften, acht Zertifizierungsgesellschaften, zehn Forschungsinstitute bzw. Projektträgerschaften, zwanzig zertifizierte Unternehmen (jeweils fünf in den Größen bis 15 Mitarbeiter, 15 bis 99 Mitarbeiter, 100 bis 800 Mitarbeiter sowie über 800 Mitarbeiter) sowie sechzehn Unternehmen, die ein umfassendes Qualitätsmanagement praktizieren (fünf davon haben bis 100 Mitarbeiter, weitere fünf zwischen 100 und 800 Mitarbeiter und sechs über 800 Mitarbeiter. Bei den Unternehmen wurden nur solche einbezogen, die sich zumindest ansatzweise bereits mit der Thematik „Arbeits- und Gesundheitsschutz und Qualitätsmanagement“ beschäftigen („Positivauslese“).

Ø   Ergebnisse:

BMA-Bericht: Ritter, A.: Arbeits- und Gesundheitsschutz und Qualitätsmanagement - Beschäftigung mit der Thematik, Initiativen und Aktivitäten sowie potentielle Konsequenzen einer Standardisierung und ggf. Normung von “Managementsystemen für den Arbeits- und Gesundheitsschutz”. Bonn 1996

Ø   Auftraggeber:

Sachverständigengutachten im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung

Ø   Durchführung:

1995

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Titel:

Quality Assurance in Worksite Health Promotion

Ø   Inhalt:

Konzeptentwicklung und Erarbeitung eines Thesenpapiers

Ø   Ergebnisse:

Veröffentlichung: Ritter, A.: Quality Assurance in Worksite Health Promotion, in: European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions, Bundesverband der Betriebskrankenkassen und Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizien (Hrsg.): Quality Management in Workplace Health Promotion, Bremerhaven 1997, S. 23 - 51

Ø   Auftraggeber:

Kurzstudie im Auftrag der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

Ø   Durchführung:

1996

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Titel:

Systematischer Vergleich von Konzepten zu Arbeitsschutzmanagementsystemen

Ø   Inhalt:

Ausgangspunkt der Studie war insbesondere die zunehmende Diskussion der Thematik ,,Betreiben des Arbeits- und Gesundheitsschutzes durch ein Managementsystem“. Grundlage für betriebliche Konzepte sind spezielle Standards für Arbeitsschutzmanagementsysteme (AMS). Derzeit existieren bereits mehrere solcher Standards; weitere sind in Vorbereitung. Sie liegen in Form von Normen, Normentwürfen, Leitfäden und Reports vor. Für den systematischen Vergleich wurden folgende Standards für AMS ausgewählt: Britische Norm ,,Occupational Health and Safety Management System“, Spanische Vornorm ,,Prevention of Occupational Risks“, Irischer Normentwurf ,,Code of Practice for an Occupational Health and Safety Management System“, Norwegischer Normvorschlag ,,Management Principles for Enhancing Quality of Products and Services, Occupational Health & Safety, and the Environment“, Australisch/Neuseeländischer Normentwurf ,,Occupational Health and Safety Management Systems - General Guidelines on Principles, Systems and Supporting Techniques“, Handbook ,,A Management System for Occupational Health, Safety and Rehabilitation in the Construction Industry“, Modellentwurf des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Gesundheit zur Entwicklung, Gestaltung, Einführung/Integration eines Managementsystems für Arbeitsschutz und Anlagensicherheit (OHRIS), Sicherheits-Certifikat-Contraktoren (SCC) sowie ASCA-initiierte AMS.

Die betrachteten Standards weisen deutliche Unterschiede insbesondere bezüglich ihrer Struktur, der Orientierung an anderen Managementsystemnormen (z.B. ISO 9000 und ISO 14000), dem Konkretisierungsgrad der Arbeitssicherheitsaspekte, der Praktikabilität sowie der Freiwilligkeit ihrer Anwendung auf. Für alle gilt, dass sie nicht gleichzusetzen sind mit gesetzlichen Forderungen im Arbeits- und Gesundheitsschutz.

Ø   Ergebnisse:

Veröffentlichungen:
Ritter, A. und Langhoff, T.: Arbeitsschutzmanagementsysteme - Vergleich ausgewählter Standards, Bremerhaven 1998;
Ritter, A.: Standards (Konzepte) für Arbeitsschutz-Managementsysteme – Stand und erste Erfahrungen in Deutschland. In: Zeitschrift f. Arbeitswissenschaft. 52 (1998) 2, S. 115-121;
Ritter, A.: Arbeitsschutz-Managementsysteme – Stand und Perspektiven, in: Sicher ist sicher, 50 Jg. (1998), Heft 9, S. 408

Ø   Auftraggeber:

Studie im Auftrag der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

Ø   Durchführung:

1997

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Titel:

Integration von Sicherheit und Gesundheitsschutz in zeitgemäße Führungskonzepte kleiner, insbesondere handwerklicher Betriebe

Ø   Inhalt:

Sicherheit und Gesundheitsschutz stellen in kleinen und handwerklichen Betrieben häufig einen vernachlässigten Bereich und eine wenig systematisch betriebene Aufgabe dar. Vielfach hängen sie primär von der Einsicht und vom Engagement des Unternehmers, des Managements (insbesondere des Geschäftsführers, der i.d.R. gleichzeitig der Eigentümer ist) bzw. einzelner Mitarbeiter ab. Erforderlich sind deshalb neue Wege, die Sicherheit und Gesundheitsschutz vermehrt zu einer Führungsaufgabe machen und verstärkt auf Synergieeffekte setzen. Fortschrittliche (vor allem größere) Betriebe beschreiten solche Wege bereits, indem sie Sicherheit und Gesundheitsschutz in ihr umfassendes Führungskonzept bzw. in ihre Managementstrategien integrieren. Unterstützt wird dies durch das Arbeitssicherheitsgesetz und das neue Arbeitsschutzgesetz, die von einem zeitgemäßen, präventiven Arbeitsschutzverständnis ausgehen. In den kleinen und handwerklichen Betrieben werden derzeit neuere Führungs- und Organisationskonzepte (i. S. von Managementsystemen, wie beispielsweise: Qualitäts-, Umweltschutz- sowie integrative Managementsysteme) diskutiert und in zunehmendem Maße auch – zumindest ansatzweise – praktiziert. Sicherheit und Gesundheitsschutz sind dabei jedoch häufig nicht einbezogen.

Die Integration der betrieblichen Sicherheit und des Gesundheitsschutzes in neuere Führungs- und Organisationskonzepte, erscheint aufgrund erster Erfahrungen auch bei den kleinen und handwerklichen Betrieben äußerst sinnvoll und auch praktikabel zu sein. Dies belegen insbesondere die aufgenommenen16 Praxisbeispiele erfolgreicher Realisierungen in Kleinbetrieben („Models of good Practice“). Die Sammlung liefert auch Anschauungsmaterialien und Argumentationshilfen für eine verstärkte Realisierung dieses Ansatzes.

Ø   Ergebnisse:

Veröffentlichungen:
Ritter, A.; Reim, O.; Schulte, A.: Integration von Sicherheit und Gesundheitsschutz in zeitgemäße Führungskonzepte kleiner, insbesondere handwerklicher Betriebe – Bilanzierung und Kriterien. Schriftenreihe der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin – Forschungsanwendung – Fa 49, Bd. I. Bremerhaven: Wirtschaftsverlag NW 2000
Ritter, A.; Reim, O.; Schulte, A.: Praxisbeispiele für eine erfolgreiche Integration von Sicherheit und Gesundheitsschutz in Führungskonzepte kleiner Unternehmen – Models of good Practice. Schriftenreihe der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin – Forschungsanwendung – Fa 49, Bd. II. Bremerhaven: Wirtschaftsverlag NW 2000
Ritter, A.: Arbeitsschutzmanagement – Mehr Effizienz durch systematisches Vorgehen und Integration in das Führungskonzept. In: sicher ist sicher, 50 (1999) 4, S. 162 – 165

Ø   Auftraggeber:

Feldstudie im Auftrag der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

Ø   Partner

Institut für Technik der Betriebsführung
Forschungsstelle im Deutschen
Handwerksinstitut e.V. (itb)

Karl-Friedrich-Straße 17; 76133 Karlsruhe
http://www.itb.de

Institut für Arbeitswissenschaft, Lehrstuhl für
Arbeitssystemplanung und -gestaltung (LAS)
Ruhr-Universität Bochum

Universitätsstr. 150, 44780 Bochum
http://kant.iaw.ruhr-uni-bochum.de/

Ø   Durchführung:

1997 –1999

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Titel:

Erste Erfahrungen mit SCC (Sicherheits-Certifikat-Contraktoren) in Deutschland

Ø   Inhalt:

Der SCC stellt ein Konzept zur Entwicklung, Gestaltung und Einführung bzw. Integration sowie zur Zertifizierung eines Arbeitsschutzmanagementsystems (integriertes Managementsystem für Sicherheit sowie wesentlicher Aspekte des Gesundheits- und Umweltschutzes) dar. Er hat seinen Ursprung in der petro-chemischen Industrie. Hier ist bereits seit Jahren ein Trend zu einem verstärkten Einsatz von Fremdfirmen (Kontraktoren) zu verzeichnen. Mineralölunternehmen erachten einen durchgängig hohen Sicherheitsstandard als zwingend und verlangen deshalb von ihren Kontraktoren einen entsprechenden Nachweis. Da über vereinzelte Berichte erfolgreicher SCC-Einführungen hinaus bis Ende 1997 keine fundierten Erkenntnisse bezüglich der betrieblichen Realisierung von SCC-Managementsystemen vorlagen, wurden sämtliche bis Mitte 1997 nach SCC bzw. VCA zertifizierten Unternehmen in Deutschland zu ihren SCC-Erfahrungen befragt.

Ø   Ergebnisse:

Veröffentlichung:
Ritter, A.: SCC – besser als sein Ruf; Ergebnisse einer Befragung aller SCC-zerfifizierten Unternehmen in Deutschland, in: QZ, 43. Jg. (1998), Heft 6, S. 710 - 716

Ø   Auftraggeber:

eigenfinanzierte Studie

Ø   Durchführung:

1997

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Titel:

Mitwirkung an der Entwicklung der „Eckpunkte des BMA, der obersten Arbeitsschutzbehörden der Bundesländer, der Träger der gesetzlichen Unfallversicherung und der Sozialpartner zur Entwicklung und Bewertung von Konzepten für Arbeitsschutzmanagementsystemen“

Ø   Inhalt:

Fachliche Unterstützung des Arbeitskreises

Ø   Ergebnisse:

BMA: Eckpunkten des BMA, der obersten Arbeitsschutzbehörden der Bundesländer, der Träger der gesetzlichen Unfallversicherung und der Sozialpartner zur Entwicklung und Bewertung von Konzepten für Arbeitsschutzmanagementsystemen. In: Bundesarbeitsblatt. (1999) 2, S. 43-46

Ø   Auftraggeber:

Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung

Ø   Durchführung:

1998

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Titel:

Evaluierung des ASCA-Systems (ASCA: Arbeitsschutz- und sicherheitstechnischer Check in Anlagen)

Ø   Inhalt:

Das im Jahre 1993 als Programm „Arbeitsschutz und sicherheitstechnischer Check in Anlagen“ durch die Hessische Landesregierung initiierte und durch das Hessische Ministerium für Frauen, Arbeit und Sozialordnung entwickelte ASCA-System hat sich inzwischen als anerkannte Revisionsstrategie für die staatliche Aufsicht und als eine Orientierungsgrundlage für die Entwicklung und Einführung organisationsspezifischer Arbeitsschutzmanagementsysteme (AMS) etabliert. ASCA verfolgt eine duale Zielsetzung: Einerseits soll durch die Anwendung eines neuen Revisionssystems eine ganzheitlichere Beurteilung der Arbeitsbedingungen in Unternehmen und eine präventive Intervention ermöglicht und dadurch die Effizienz der staatlichen Arbeitsschutzaufsicht gefördert werden. Andererseits sollen die analysierten oder von sich aus am ASCA-System interessierten Unternehmen Anstöße und Hinweise zur Realisierung eines systematisch organisierten und dokumentierten betrieblichen Arbeitsschutzes (im Sinne eines ASCA-initiierten Arbeitsschutzmanagements) erhalten. Nach sechs Jahren Erprobung und Weiterentwicklung liegen umfangreiche Informationen über die durchgeführten Revisionen und deren Ergebnisse sowie einige wenige Berichte analysierter Unternehmen vor. Detailliertere Informationen bezüglich den betrieblichen Wirkungen von ASCA-Revisionen fehlten jedoch. Im Rahmen der Evaluierung des ASCA-Systems wurde deshalb auch dieser Fragestellung nachgegangen. Die Aufgabenstellung sah vor, vorliegende Erfahrungen und Erkenntnisse durch die Anhörung betrieblicher Experten sowie ein Hearing mit ASCA-Experten zu sammeln und zu diskutieren, wobei ein Anspruch auf Vollständigkeit und Repräsentativität nicht erhoben wurde. Ziel der Kurzstudie ist es, einen Beitrag zur kontinuierlichen Verbesserung / Weiterentwicklung des ASCA-Systems zu leisten.

Ø   Ergebnisse:

Bericht des Hessischen Sozialministeriums:
Ritter, A.: Betriebliche Wirkungen von ASCA-Revisionen – Studie im Rahmen der ASCA-Evaluierung. Hessisches Sozialministerium, Wiesbaden 2000

Ø   Auftraggeber:

Feldstudie im Auftrag des Hessischen Sozialministeriums

Ø   Durchführung:

1999

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Titel:

Managementsysteme mit integriertem Arbeitsschutz in Ländern der EU – Analyse und Bewertung ihrer praktischen Eignung unter besonderer Berücksichtigung der Anforderungen von Klein- und Mittelunternehmen

Ø   Inhalt:

Die Bedeutung von Managementsystemen im Arbeitsschutz zeigt sich in der nationalen und internationalen Diskussion dieser Thematik sowie der steigenden Zahl von Konzepten, Modellen und Standards für Arbeitsschutzmanagementsysteme (AMS) in Ländern der Europäischen Union (EU). Arbeitsschutzmanagement kann nicht zuletzt für die Verankerung einer präventiven Arbeitsschutzpolitik in den Unternehmen genutzt werden. Zielsetzungen der Studie war die Erfassung, Systematisierung, Bewertung und Verbreitung praktischer Erfahrungen mit Managementsystemen mit integriertem Arbeitsschutz in Ländern der EU sowie die Ableitung von Konsequenzen für die Schaffung praktikabler Führungssysteme für Klein- und Mittelunternehmen unter Einbeziehung des Arbeitsschutzes und unter besonderer Berücksichtigung der betrieblichen Handlungsebene.

Im Forschungsvorhaben wurde der Befragung von überbetrieblichen Fachexperten mit Bezug zur betrieblichen Praxis hohe Bedeutung beigemessen. Experten aus mehreren europäischen Ländern wurden mittels eines strukturierten Erhebungsbogens befragt. Die Fragestellungen betrafen u. a. die Motive für die Einführung derartiger Führungssysteme, die Organisation des Arbeitsschutzes sowie die Evaluation dieser Managementsysteme.

Ø   Ergebnisse:

Veröffentlichung:
Braun, M., Ritter, A., Schmauder, M. und Wienhold, L.: Managementsysteme mit integriertem Arbeitsschutz in Ländern der EU – Analyse und Bewertung ihrer praktischen Eignung unter besonderer Berücksichtigung der Anforderungen für Klein- und Mittelunternehmen. Berlin 1999

Ø   Auftraggeber:

Unterauftrag des Fraunhofer Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO), Stuttgart

Ø   Durchführung:

1998

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Titel:

Erstellung einer Arbeitswissenschaftlichen Erkenntnis zum Thema „Erarbeitung einer Handlungshilfe für die Entwicklung integrierter Führungs- und Organisationskonzepte für Sicherheit und Gesundheitsschutz in Kleinbetrieben“

Ø   Inhalt:

Damit auch Kleinbetriebe verstärkt ein integriertes Arbeitsschutzmanagement (im Sinne eines integrierten Führungs- und Organisationskonzeptes für Sicherheit, Gesundheitsschutz und menschengerechte Arbeitsgestaltung) einführen, werden in der Praxis Handlungshilfen und Maßstäbe benötigt, um eine Auswahl unter den vorhandenen AMS-Konzepten vornehmen und das ausgewählte System dann auf die spezifischen Betriebserfordernisse zuschneiden zu können (Branche, Betriebsgröße, Gefahrenpotential, Arbeitsbedingungen). Die vorhandenen AMS-Konzepte können nicht eins zu eins übernommen werden. Für Kleinbetriebe fehlen hierzu bislang systematisch aufbereitete Erfahrungen und Leitfäden. Zur Reduzierung dieses Defizits wurde eine Handlungshilfe für die Entwicklung integrierter Führungs- und Organisationskonzepte für Sicherheit, Gesundheitsschutz und menschengerechte Arbeitsgestaltung (AMS) in Kleinbetrieben basierend auf den AMS-Eckpunkten erarbeitet.

Ø   Ergebnisse:

Veröffentlichung:
Ritter, A.: Konzepte für kleinbetriebstaugliche Arbeitsschutzmanagementsysteme (AMS) - Handlungshilfe für die Entwicklung integrierter Führungs- und Organisationskonzepte für Sicherheit, Gesundheitsschutz und menschengerechte Arbeitsgestaltung (AMS) in Kleinbetrieben basierend auf den AMS-Eckpunkten, Arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse Nr. 117 der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Dortmund / Berlin 2000

Ø   Auftraggeber:

Kurzstudie im Auftrag der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

Ø   Durchführung:

1999

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Titel:

CD “Arbeitsschutzmanagement in Klein- und Mittelbetrieben“

Ø   Inhalt:

Unternehmer kleiner und mittlerer Betriebe sollen über Intentionen, Grundlagen und die Realisierung von Arbeitsschutzmanagementsystemen mittels einer CD-ROM informiert und zur Anwendung sensibilisiert werden. Der Beitrag von FBT umfasst die fachliche Beratung sowie die Konzeption und Erstellung von Textbeiträgen.

Ø   Ergebnisse:

Veröffentlichung der CD steht noch aus

Ø   Auftraggeber:

Unterauftrag der Weiterbildungsakademie GmbH, Dresden

Ø   Durchführung:

2000 – 2001

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Titel:

Aufbereiten ausgewählter Praxisbeispiele für erfolgreiche Ansätze eines Arbeitsschutzmanagements in kleinen Betrieben zu einer PowerPoint-Präsentation

Ø   Inhalt:

Sicherheit und Gesundheitsschutz systematisch zu organisieren und zu betreiben (also ein Arbeitsschutzmanagement zu praktizieren) ist auch in Kleinbetrieben sehr sinnvoll und auch praktikabel, wie insbesondere erfolgreiche Praxisbeispiele zeigen. Natürlich handelt es sich hierbei zurzeit nur um Einzelfälle, sie können und sollten jedoch Vorbild für andere kleine und mittlere Betriebe sein.

Im Rahmen eines von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin initiierten und geförderten Forschungsprojektes wurden 16 derartige „Models of good practice“ aufgenommen und publiziert (Ritter, Reim & Schulte, 2000). Die betrachteten Kleinbetriebe stammen aus unterschiedlichen Gewerken bzw. Branchen und beschäftigen zwischen 3 und 48 Mitarbeiter. Sie haben zumindest ansatzweise Sicherheit und Gesundheitsschutz in ihr Führungs- und Organisationskonzept erfolgreich integriert und dies ohne staatliche Förderung.

In der PowerPoint-Präsentation werden die Relevanz eines Arbeitsschutzmanagements in Kleinbetrieben (wobei in der Praxis besser von „Arbeitsschutz mit System“ gesprochen werden sollte) sowie drei Positivbeispiele kurz dargestellt.

Ø   Ergebnisse:

PowerPoint-Präsentation „Arbeitsschutzmanagement in Kleinbetrieben – Positivbeispiele“

Ø   Auftraggeber:

Forschungsanwendungsprojekt im Auftrag der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

Ø   Durchführung:

2002

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Titel:

Indikatoren und Parameter zur Bewertung der Qualität des Arbeitsschutzes im Hinblick auf Arbeitsschutzmanagementsysteme

Ø   Inhalt:

Arbeitsschutzmanagementsysteme (AMS) sind wie alle Managementsysteme nur wirksam, wenn sie zielorientierte Verbesserungsprozesse enthalten. Die Ziele müssen so gewählt werden, dass das Maß, in dem sie erreicht werden, im Sinne einer Ergebniskontrolle ermittelt und bewertet werden kann. Hierfür sind qualitative Indikatoren und möglichst auch quantifizierbare Parameter erforderlich.

Im Rahmen des von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) initiierte und geförderte Forschungsvorhaben wurden ein Modell zur Beschreibung und Bewertung eines betrieblichen Arbeitsschutzes / Arbeitsschutzmanagementsystems generelle Indikatoren und Parameter zur Bewertung der Qualität des Arbeitsschutzes bzw. deren Organisation in Form eines AMS zusammenstellen bzw. entwickeln.

Modell zur Beschreibung und Bewertung

Ø   Ergebnisse:

Hamacher, W., Jochum, Ch., Lins, S., Ritter, A.: Indikatoren und Parameter zur Bewertung der Qualität des Arbeitsschutzes im Hinblick auf Arbeitsschutzmanagementsysteme. Schriftenreihe der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin – Forschungsanwendung – Fb 959, Bremerhaven: Wirtschaftsverlag NW 2002

Ø   Auftraggeber:

Studie im Auftrag der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

Ø   Durchführung:

in Kooperation mit Systemkonzept – Gesellschaft für Systemforschung und Konzeptentwicklung mbH, Köln sowie Prof. Dr. Ch. Jochum, Bad Soden

2000 - 2002

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